Jetzt einfach am Boden bleiben und nicht „überüteren“! -Dies mussten wir uns heute auf die Fahne schreiben. Nach dem gestrigen Abend müsse das, dachten wir, nicht allzu schwer sein. Aber zuerst alles mal schön der Reihe nach…. Am Morgen herrschte prächtiges Wetter mit spätsommerlichen Temperaturen. Der Rennleiter musste infolge Unpässlichkeit von Petrus die erste Wettfahrt verschieben. Und es ist halt nun mal so, dass Segeln nur mit Wind funktioniert. Doch kurz nach Mittag hatte er ein Einsehen und hat eine steife Brise über das Meer wehen lassen. Beim ersten Start für das Navigationsrennen herrschte extrem nervöse Stimmung auf unserem Schiff….Fast hätten wir den Start verschlafen….aber natürlich nur fast…. Nach den ersten Schlägen auf der Kreuz waren wir wieder bei den Leuten. Zuletzt mussten wir uns nur von den Slowenen geschlagen geben. Für den zweiten Lauf war ein „up und down Kurs“ ausgesteckt. Da der Wind in der Zwischenzeit zugelegt hatte, ging es einiges hektischer am Start zu und her. Dieses artete dann auch in zwei Massenfrühstarts aus. Diese Flausen trieb uns der Rennleiter sofort wieder aus. Mit einer Startverschärfung bot er diesem Treiben Einhalt. Wer einen Frühstart verursachen sollte, wäre sofort disqualifiziert worden. Entsprechend vorsichtiger gingen wir ans Werk. Wie immer legte Roger einen lupenreinen Start hin. Wie bereits zur Gewohnheit geworden, waren wir an der ersten Boje in Front. Zum Kotzen (sorry für den Ausdruck) sind unsere Vorwindkurse. Regelmässig werden wir dort noch vor dem Sieg abgefangen. Darum resultierte dieser Lauf wieder mit einem zweiten Rang. Wir sind absolut happy und werden sehen was uns die nächsten Tage bringen. Drückt also für uns die Daumen wund….!

Wir drücken immer den Daumen! Er ist schon ganz blau. Du kennst uns doch.
Wir hoffen dass ihr guten Wind habt…das ist uns ganz wichtig
Liebe grüsse nach Kroatien
Grosi und Arnaldo