Um 06.00 Uhr raus aus den Federn und Frühstücken, denn es war ein früher Rennstart angesagt. Nach reichlicher Anreicherung des Körpers mit Koffein ging es sofort ins Regattagebiet. Da Schwachwind angesagt war, wollte der Rennleiter möglichst schnell einen Lauf in den Kasten kriegen. Sofortiges Einsegeln war angesagt, um den Trimm auf die vorherrschenden Windverhältnisse anzupassen. Der Rennleiter hat parallel schon den Rennkurs setzen lassen und zog sofort die Startfahne hoch. Bis zum Start ging das übliche Positionsgerangel los. Unser Skipper umschiffte geschickt die Abdrängmanöver unserer Konkurrenten und war auf den Punkt auf der Startlinie. An der ‚ersten Kreuz‘ konnten wir mit den vordersten Booten mithalten und an vierter Stelle die Boje runden. Auf dem Downwind zogen wir alle taktischen Register, konnten jedoch keinen weiteren Platz gewinnen. Die Positionen waren bezogen und änderten sich nicht mehr auf der zweiten Umrundung des Kurses.
Eigentlich wären noch weitere Wettfahrten geplant gewesen. Der Wind machte uns einen grossen Strich durch die Rechnung. Deshalb „no more race today“……!