Uns steckt immer noch das Adrenalin in den Knochen. Zumindest mir geht es sooooo…..
Aber beginnen wir doch von vorne. Zuerst wollte uns das Wetter einen Streich spielen, hat sich dann am späteren Vormittag anders entschieden. Draussen vor Murter hatte es einen steifen Wind, welcher reguläre Rennen zuliess. Vor dem ersten Lauf haben wir nochmals den Trimm der Segel gecheckt und zogen den Gennaker trotz recht knackigem Wind. Das war dann doch etwas zu viel Euphorie. Das Setzen ging gerade noch, jedoch war das Halsen und Bergen des „Genni“ recht herausfordernd. Wir entschieden uns vorerst das Tuch lieber im Rumpf des Bootes zu belassen.
Dann ging es wie die Feuerwehr los. Wie wir das bereits von Roger gewohnt sind, legte er einen Bilderbuchstart hin. Beim ersten Vergleich auf der Kreuz konnten wir schnell das Potenzial unseres Bootes sehen. Die erste Boje konnten wir als erstes Boot umrunden und auf den Vorwindkurs gehen. Gespannt waren wir, ob die nachfolgenden Boote den Gennaker zu ziehen wagten. Es gab solche Verwegene, Diese hatten aber ziemlich Mühe das grosse Tuch zu bändigen und machten dann einen Rückzieher. Nach dem zweiten up and down konnten wir als erste ins Ziel einlaufen. Was für ein Start in die WM!!!
Vor dem zweiten Race legte der Wind noch mehr zu, was die Rennleitung zum Gennakerverbot bewegte. Mit dem auffrischenden Wind wurde der Start ziemlich hektisch. Trotzdem konnten wir uns recht gut positionieren und die erste Umrundung des Kurses als erste abschliessen. Auf der zweiten Runde schlichen sich bei uns ein paar Fehler ein, welche uns schlussendlich zum Verhängnis wurden. Halb so schlimm, wenn man das Rennen dennoch auf dem zweiten Platz beendet.
Jetzt Adrenalin abbauen und den Abend geniessen und sich auf den nächsten Tag vorbereiten…..