Der Punkteabstand von den Medaillenrängen bis zu den Lederplätzen war sehr gering. Es war nochmals höchste Konzentration gefordert, um ganz vorne mitmischen zu können. Zum Glück war heute besserer Wind angesagt, um noch ein paar Rennen durchführen zu können. Darum ging es auch früh auf das Meer hinaus, um sich einzusegeln. Der ausgebrütete Segeltrimm vom Vortag wurde eingestellt und getestet. Unsere Kiste schien recht gut damit umgehen zu können und war recht flott unterwegs.
Der Regattastart liess nicht lange auf sich warten und der fünf Minuten Countdown wurde angezeigt. Wie immer am Start ging es recht hektisch zu und her. Unser Skipper hatte alles im Griff und brachte uns auf die Sekunde auf die Startlinie. Wir konnten auf der Kreuz recht gut mithalten und reihten uns an fünfter Stelle an der ersten Boje ein. Auf dem Vorwind konnten wir einen Rang gewinnen und bogen auf die letzte Kreuzpassage ein. Taktisch wählten wir die richtige Seite und konnten noch bis auf den dritten Platz vorfahren. Nach einem Techtelmechtel auf dem Downwind konnten wir den dritten Platz verteidigen.
Danach war sofort ein Navigationsrennen angesagt. Diesmal wurden wir beim Start von allen Seiten eingekesselt und gingen mehr schlecht als recht über die Startlinie. Nach dem Start konnten wir einige Boote vor uns zählen. Unserem Motto entsprechend kämpften wir bis zum Umfallen und kämpften uns einen Platz nach dem anderen nach vorne. Am Schluss konnten wir uns den sechsten Platz sichern.
Da es danach keinen Lauf mehr gab, dürfte das zum dritten Gesamtplatz gereicht haben (Angaben ohne Gewähr)!